Mir kommen die Wege, auf denen die Menschen zur Erkenntnis gelangen fast ebenso bewunderungswürdig vor wie die Natur der Dinge selbst...
Johannes Kepler (1571-1630)
Widder vom 21.März bis 20. April
Stier vom 21. April bis 20.Mai
Zwillinge vom 21.Mai bis 21.Juni
Krebs vom 22.Juni bis 22.Juli
Handeln
Stärke: der Forsche - Spontane, impulsive, manchmal durchaus
draufgängerische Art.
Unkompliziert, direkt, schwungvoll und unbekümmert. Sehr dynamisch, aber
nicht langartmig.
Wechselt seine Ziele spontan. Hat nie das Gefühl, sich zu blamieren.
Problematik: der Ungeduldige - Möchte alles sofort. Geht unbedacht an sein
Vorhaben, ohne Gedult
und ohne Durchhaltevermögen. Verletzt andere rücksichtslos, oft aus
Gedankenlosigkeit.
Primitives Draufgängertum.
Denken
Stärke: der Pionier - Geht - unbeschwert von Erfahrungswerten anderer -
eigene Wege und findet dabei
überraschende und ungewöhnliche Erkenntnisse, Methoden und Lösungen. bis ins
hohe Alter aufgeschlossen
für neue Einsichten.
Problematik: der Eigenwillige - Erklärt sich die Welt so, wie er sie haben
will. Kümmert sich nicht um objektive
Gesichtspunkte oder um Erklärung seiner Standpunkte. Verantwortungslos aus
mangel an Reife. Uneinsichtig.
Willkürlich.
Fühlen
Stärke: das Stehaufmännchen - Erholt sich blitzartig von jeder Niederlage,
steht auf und stürmt weiter.
Unerschöpflicher Optimismus, große Unternehmungslust, Wagemut,
Begeisterungsfähigkeit, und
unbekümmerte Zuversicht.
Problematik: der Rücksichtslose - Rücksichtsloser Egoismus. Äußerst
kurzsichtige Lebenseinstellung.
Uneinsichtigkeit. Unbeherrscht und brutal.
Handeln
Stärke: der Tatkräftige - Praktisch, wirklichkeitsnah, entschlossen und
beharrlich. Erwärmt sich nur langsam,
bleibt dann aber mit nachdruck bei der Sache und bringt etwas zustande.
Arbeitet gern mit anderen zusammen.
Problematik: der Faulpelz - Phlegmatisch, faul, hemmungslos genusssüchtig,
verfressen, triebhaft, unzuverlässig.
Geduldig-dumpfes Ertragen kann zu einem Leben in Apathie führen. Einseitig
materielles Streben.
Denken
Stärke: der Pragmatiker - Konkretes und praxisnahes Denken. Liebt weder
theoretische Höhenflüge
noch verwirrende Gedankenvielfalt. Stellt sich bei Überlegungen stets die
Frage: Was kann man damit tun?
Problematik: der Schwerfällige - Einseitig, unbelehrbar stur, manchmal auch
sehr langsam.
Klebt an der Wirklichkeit und kann nur schwer abstrahieren.
Fühlen
Stärke: der Treue und Gesellige - Liebt den Reiz des Vertrauten und
Bewährten. Natürlich, fröhlich, zärtlich,
anhänglich und gesellig. Zu tiefer Freundschaft und Partnerschaft fähig (Rudelbildung).
Treu und beständig.
Problematik: der Eifersüchtige - Hemmungslos vereinnahmend und
besitzergreifend. Äußerst eifersüchtig, gierig, unumstimmbar stur,
gefährlich jähzornig, wenn er einmal "rot" sieht.
Handeln
Stärke: der Schlaukopf - Überlegtes, planvolles, konzentriertes Handeln
unter rationalen Gesichtspunkten aufgrund klarer
Erkenntnisse, kritisch geprüfter Konzepte ohne nennenswerte emotionale
Beteiligung. Pfiffig, schnell und clever.
Problematik: der Unbeständige - Beginnt viel und beendet nichts. Muss sich
ständig beschäftigen, zersplittert sich
aber stets. Ohne Tiefgang.
Denken
Stärke: der Sophist - Findig, sachlich, kritisch, logisch und betont
intellektuell. Großes Vorstellungsvermögen. Fähigkeit
zu präziser Analyse, schneller Kombinatorik und eigenstänigem Denken.
Gewandt, schlagfertig, geistreich, sophistisch.
Problematik: der Oberflächliche - Erschreckend oberflächlich,
einschmeichelndlistig, falsch, zynisch, reines "Kopfwissen"
ohne innere Beteiligung. Ewig und an allem zweifelnd.
Fühlen
Stärke: der Schmetterling - Lebhaft, unbeschwert, fröhlich, neugierig,
schillernd und heiter, leicht ironisch, charmant,
kontaktfreudig und unterhaltsam. Stets um Fairneß bemüht.
Problematik: der Flüchtige - Oberflächliche, flatterhafte gefühle, flüchtige
Liebesspiele und Flirts. Gefühlsregungen
werden gern intellektuelisiert, rationalisiert und "wegerklärt". Rastlos,
immer auf der Suche nach Neuem. Aus Angst vor
Gefühlstiefe Flucht in den Intellekt, in die Zerstreuung und Ablenkung.
Handeln
Stärke: der Indirekte, der Hilfsbereite - Handelt instinktsicher aus
unbewußtem Impulsen, aus (Mit-)Gefühl und Ehrgeiz.
Entwickelt große Zähigkeit. Geht nie gerade aus, sondern erreicht Ziele
stets indirekt. Sozial, mütterlich, zärtlich und
jederzeit bereit anderen zu helfen oder sie zu beschützen.
Problematik: der Kindliche - Scheinbar selbstlos Handeln aus Angst, sonst
verlassen zu werden. Schüchtern, zaghaft,
furchtsam, kaum bereit, Dinge zu verändern. Fürchtet Auseinandersetzungen.
Flucht in die Traumwelt, in Depression
oder übertriebenen Ehrgeiz. Regression in kindliche Verhaltensweisen.
Denken
Stärke: der Träumer, der Psychologe - Bildhaftes, phantasiereiches, vom
Unbewußten stark beeinflußtes Denken. Große
Fähigkeit, Wünsche und Gedanken anderer zu erspüren und darauf zu reagieren.
Tiefes Verständnis für die Belange der
Seele.
Problematik: der Wunschdenker - Weit entfernt von Logik und Objektivität dem
Wunschdenken verhaftet. Hält auch an
absurden Vorstellungen fest, nur weil sie sich angenehmer anfühlen als die
harte Wirklichkeit. Enger Blickwinkel, der auch
für andere Maßstab sein soll. mangelnde Eigenständigkeit. Plappert alles
nach.
Fühlen
Stärke: der Romantiker - Zu tiefsten Gefühlen fähig. Empfindsam, sensibel,
beeindruckbar, und hingabefähig. Emotionale
Verbundenheit zu Heimat und Familie sind ebenso lebensnotwendig wie
Bestätigung durch andere. In Beziehungen schwärmerisch,
naiv, vertrauend, anhänglich. Hoher Geborgenheitsanspruch.
Problematik: Der Anhängliche, der Erpresser - Besitzergreifend. Klammert
sich an gelliebte Person, erstickt sie mit Fürsorglichkeit
und mißbraucht sie als Stütze. Überträgt die eigene Stimmung auf die
Umgebung. "Schuldgefühlspolitik". Tränen als Mittel zum
Zweck. "Tyrannei der Schwäche". Gefühlsegoismus.