Mir kommen die Wege, auf denen die Menschen zur Erkenntnis gelangen fast ebenso bewunderungswürdig vor wie die Natur der Dinge selbst...
Johannes Kepler (1571-1630)
Löwe vom 23. Juli bis 23. August
Jungfrau
vom 23. August bis 22. September
Waage vom 23. September bis 22. Oktober
Skorpion vom 23. Oktober bis 21. November
Handeln
Stärke: der Organisator - Ruhiges, selbstsicheres, optimistisches,
entschlossenes Handeln. Plant und wagt stets den "großen Wurf", weil ihm
kleine Schritte nicht liegen. Das Leben gilt als Bühne zur
Selbstdarstellung. Das ausgeprägte
Selbstvertrauen ermutigt und motiviert auch andere. Häufig Selfmademan und
Meister der Organisation.
Problematik: der Großspurige - Selbstgefälliges, ichbezogenes verhalten
(Herrenmensch), narzisstisch, eitel,
größenwahnsinnig. Andere werden auf die Rolle von Bewunderern reduziert. Ist
sich für den alltäglichen "Kleinkram" zu schade.
Denken
Stärke: der Erfolgsgewisse - intuitives, Erfassen und Beurteilen einer Sache
als Ganzes. Schöpferische Intelligenz. Starke Überzeugungen, Selbstvertrauen
und ein vitaler Optimismus färben das Denken.
Problematik: der Blasierte - Völlig undifferenziertes Denken in
Geheimplätzen. Kein Interesse an objektiven Erkenntnissen. Oberflächlich und
großspurig, ohne Sinn für Feinheiten. Hasst Kritik und kennt keine
Selbstkritik.
Fühlen
Stärke: der Lebensfrohe - Herzlich, wohlwollend, humorvoll und stets
großzügig. Leidenschaftlich und lebenslustig. Liebt
das Gefühl der eigenen Wichtigkeit.
Problematik: der Angeber - Abhängig von ständiger Bewunderung und
Bestätigung durch andere. Peinliches Paschverhalten.
Nur kurzlebige Leidenschaften. Gefühle werden banalisiert, seelische
Anteilnahme wird auf ein Mindestmaß reduziert. Liebe ist nur als
narzisstische Spiegelung möglich.
Handeln
Stärke: der Ökonom - Stets um Optimum bemüht: mit dem geringsten (Arbeits-)
Aufwand den größtmöglichen Nutzen
zu erzielen. Ordentlich, fleißig, gründlich und zuverlässig. Der
Jungfraumensch gilt als äußerst ordentlich, was jedoch
nicht immer zutrifft. Genau genommen, bekämpft er das Chaos. Das geling dem
einen gut, dem anderen weniger gut.
Problematik: der Pingelige - misstrauisch, pedantisch und einseitig auf
Zweckmäßigkeit ausgerichtet. Putz- und Sauberkeitssucht,
übertriebenes Sicherheitsstreben und ängstliche Sparsamkeit. Nerv tötender
Perfektionismus.
Denken
Stärke: der Wissenschaftler - Kluge, kritische, vorausschauende
Vorgehensweise, auf nüchterne, messbare und nachprüfbare
Ergebnisse ausgerichtet. Objektiv. pragmatisch, wirklichkeitsnah,
scharfsinnig, aber auch anpassungsfähig.
Problematik: der Engstirnige - Sicherheitsfanatiker. Engstirnig, ins Detail
verbohrt. Aus Angst vor Unerklärlichem zwanghaft
rationalitätshörig und verbissen wissenschaftsgläubig, Glaubt nur, was
"beweisbar" ist.
Fühlen
Stärke: der Behutsame - Vorsichtig, zurückhaltend, fast spröde, keusch und
reinlich. Erwärmt sich nur langsam nach eingehender
kritischer Prüfung Dann aber beständig, treu umsorgend und sehr hilfsbereit.
Problematik: der Verklemmte - Kritisch, kühl und verklemmt. Liebe und
Hingabefähigkeit unterliegen Zweckmäßigkeitsüberlegungen.
Verliebt sich nur, wenn alles "schön stimmt". neigt zu Nörgelei,
Resignation, Neid und Verbitterung.
Handeln
Stärke: der Ausgleichende - Schöpferische und impulgebende Arbeitsweise,
stets stilvoll und darauf bedacht, nicht anzuecken. Taktvoll,
unternehmungslustig, verträglich, tolerant und kontaktfreudig.
Problematik: der Halbherzige - Notorische Entscheidungsschwierigkeiten,
konfliktunfähig und deshalb umwelt- und sympathieabhängig, Gespielte
Scheinüberlegenheit. Abgehoben und wirklichkeitsfern.
Denken
Stärke: der Schöngeist - Bildhaftes Denken, das sehr von Form und Harmonie
geprägt ist. Kluger Stratege in Fragen des Kräftegleichgewichts.
Sehr stilvoll im gedanklichen Ausdruck. Offen für Neues.
Kommunikationsfreudig.
Problematik: der Wankelmütige - Unentschieden, beeinflussbar, oberflächlich,
verdrängt unangenehme Einsichten, manchmal berechnend
und sehr raffiniert.
Fühlen
Stärke: der Friedfertige - Kontaktfreudig, leicht kompromissbereit,
ausgleichend. Stets auf ein Gegenüber gerichtet, zugleich aber auf Freiheit
und innere Unabhängigkeit bedacht.
Problematik: der Unverbindliche - Aus Angst vor Höhen und Tiefen des Lebens
kläglich auf unverbindliches Mittelmaß fixiert. Heischt gierig nach
Sympathien, ist launisch und kapriziös. Verdrängte Gefühle.
Selbstverräterische Kompromiss sucht aus krankhafter Konfliktvermeidung
Handeln
Stärke: der Kompromisslose, der Tabubrecher - Geht keine faulen Kompromisse
ein. Kann anderen Vorbild und leitfigur sein. Legt gnadenlos und
instinktsicher seinen Finger auf die wunden Stellen anderer und kann damit
einen Heilungsprozess einleiten.
Zäh, ausdauernd, willensstark, provokant und oft unbequem.
Problematik: der Destruktive - Alles handeln dient der Steigerung der
eigenen Macht. Tyrannisch, zerstörerisch und Selbstzerstörerisch.
Denken
Stärke: der Detektiv - Drang, Geheimnisse zu lüften un Mut, sich dabei auch
in Gefahrenbereiche zu begeben. Tiefgründig und analytisch.
Scharfsinnig und unnachgiebig auf der Suche nach der letzten Wahrheit.
Spricht ganz sicherlich das an, was alle anderen gerne verschwiegen hätten.
Problematik: der verbohrte - Zynisch, fantastisch, rechthaberisch und
verbohrt. Stärkste Kraft des Wunschdenkens, die sich leicht in fixen
Ideen verbohrt.
Fühlen
Stärke: der Mächtige - Enorme seelische Kräfte und Wunschkräfte, die nur für
andere zwingend sein können. Intensive, unergründliche, leidenschaftliche
und lustvolle Gefühle. Starke Sexualität. Zugang zu dunklen, archaischen
Kräften der Seele.
Problematik: der Vampir - Den Versuchungen der eigenen macht erliegen.
Andere seelische aussaugen ind in Hörigkeit und Abhängigkeit halten.
Krankhaft eifersüchtig und neidisch, rachsüchtig, sadistisch und blindwütig
zerstörerisch. Den Extremen der eigenen Emotionen
verzweifelt ausgeliefert.
Problematik: Der Anhängliche, der Erpresser - Besitzergreifend. Klammert
sich an gelliebte Person, erstickt sie mit Fürsorglichkeit
und missbraucht sie als Stütze. Überträgt die eigene Stimmung auf die
Umgebung. "Schuldgefühlspolitik". Tränen als Mittel zum
Zweck. "Tyrannei der Schwäche". Gefühlsegoismus.